Software Engineering & Information Security, B.Sc.

Software Engineering & Information Security (SEIS)

Studienform: Vollzeit / Teilzeit
Regelstudienzeit: 6 Semester / 8 Semester
ECTS-Punkte: 180 ECTS
zu verleihender Hochschulgrad: Bachelor of Science (B.Sc.)
Aufnahme: 60 Studierende
Studienstart: zum Wintersemester 2017

Zukunft programmieren

Der digitale Wandel prägt Gesellschaft und Berufswelt. Mit seinen Innovationen beeinflusst er unseren wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklungsprozess. Neben dem "klassischen" Informatiker werden praxisorientierte "Denker und Macher" benötigt: Software-Ingenieure für den branchenübergreifenden Bedarf an Softwarelösungen sowie Spezialisten für IT-Sicherheit beim Umgang mit sensiblen Daten. Dieser bewusst anwendungsorientierte Studiengang bietet Ihnen die Möglichkeit, sich in einem von zwei Schwerpunkten zu spezialisieren – Software Engineering oder Information Security. Damit qualifizieren Sie sich zum Mitarbeiter für Unternehmen und Institutionen, die nach passgenauen IT-Lösungen für ihre vielfältigen Geschäftsprozesse suchen. Eine weitere Besonderheit liegt im Konzept des virtuellen Campus, der interaktive Live-Veranstaltungen und gemeinsames Studieren direkt vom eigenen Computer aus ermöglicht.

Es ergeben sich zwei Studienschwerpunkte:

Die Welt spricht digital

Software-Engineering
Vom Smartphone bis zum elektrifizierten Auto: Software findet sich in nahezu allen Bereichen unseres Alltags wieder: Sie steuert Abläufe, erkennt und behebt Störungen, ermöglicht Verbindungen und Zugriffe, sichert und schützt Daten. Software Engineering ist die ingenieurswissenschaftliche Herangehensweise an Design und Entwicklung von Software. Dazu zählt neben der strukturierten Planung, Realisierung und Umsetzung von Softwareprojekten auch das Management der Prozesse sowie die Verifikations- und Qualifikationssicherung. Unser Studiengang vermittelt ein umfassendes Verständnis für all diese Aspekte, deren handwerkliche Ausführung und das dazugehörige Projektmanagement.

Die Anti-Hacker – für Sicherheit im System

Information Security
Datenschutz und -sicherheit sind aktueller denn je. Information Security wird dadurch zu einem zunehmend wichtigen Feld der Informatik. Es befasst sich mit der Frage, wie sich Informationen und Daten sicher darstellen, speichern, übertragen, verarbeiten und schützen lassen. Profis der Information Security suchen gezielt nach Schwachstellen im System und entwickeln Lösungen, um Sicherheitslücken zu schließen und um Informationen vor Hacker-Angriffen zu schützen. Dabei sind zum Beispiel Netzwerksicherheit und Kryptographie zur Datenverschlüsselung wichtige Themengebiete. Auch in der Information Security sind Softwareentwicklung und Programmierung wichtige Bereiche, denn um ein System sicherer zu machen, müssen bereits bei der Entwicklung Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden („Security by Design“).


Qualifikationsziele des Studiengangs
Wissenschaft trifft Praxis

Der Studiengang orientiert sich mit seinen Inhalten an dem aktuellen internationalen Stand der Wissenschaft und an den konkreten Anforderungen der Wirtschaft. Er unterscheidet sich von einem klassischen Informatik-Studium hinsichtlich seiner Form als vollständig virtueller Studiengang und bietet den Studenten die Möglichkeit, sich für die Vertiefung in einem der beiden Schwerpunkte zu entscheiden – Software Engineering oder Information Security.

Neben theoretischen Grundlagen aus Informatik und Mathematik erlernen Studierende das Handwerk des Programmierens und werden in die Software-Entwicklung und IT-Sicherheit eingeführt.

Im vierten Semester wählen die Studierenden ihren Schwerpunkt für eine fachliche Vertiefung aus – Software Engineering mit Themen wie beispielsweise Data Analytics und Usability oder Information Security mit Modulen wie der sicheren Bezahlung und Penetration Testing. Durch weitere Inhalte aus BWL, Englisch und Methodik blicken die Studierenden über den fachlichen Tellerrand hinaus. Der Studiengang Software Engineering & Information Security stattet Studierende mit methodischen, wissenschaftlichen und digitalen Kompetenzen aus und macht sie fit für die beruflichen Herausforderungen.

Der Studiengang Software Engineering & Information Security ist als berufsqualifizierendes Erststudium ebenso geeignet wie für bereits Berufserfahrene, die sich neue Chancen eröffnen möchten. Auch ohne vorhergehende Programmiererfahrung oder fachspezifische Vorkenntnisse können Studierende nach drei Jahren einen international anerkannten Abschluss erlangen und zum begehrten IT-Spezialisten werden. Mitbringen sollten Interessenten idealerweise IT-Affinität, mathematisch-technisches Verständnis sowie Spaß am Tüfteln und praktischen Arbeiten.


Der virtuelle Campus

In innovativen, virtuellen Räumen treffen sich Studierende und Dozierende live zu Lehrveranstaltungen am eigenen Computer. Durch neue und interaktive Lehr- und Lernkonzepte im virtuellen Campus werden neben fachlichen Kenntnissen auch umfassende digitale Kompetenzen vermittelt. Der virtuelle Campus ermöglicht die Durchführung von Vorlesungen, Seminaren, Übungen, Projektarbeit in kleinen Lerngruppen oder Sprechstunden, die durch vielfältige technisch-didaktische Möglichkeiten bereichert werden. Ergänzt werden die virtuellen Räume durch die Lernplattform, die zugleich als Mediathek, Prüfungscenter, Community Place und Organisationshilfe fungiert. Umfassende Betreuung während des gesamten Studiums, direkter und schneller Kontakt zu den Lehrenden und der Hochschulverwaltung sowie Vernetzung zwischen den Studierenden schaffen eine digitale Kultur der offenen Tür.

Zur Realisierung des virtuellen Campus greift die Vitruvius-Hochschule auf die Kompetenz des Instituts für Berufliche Bildung (IBB) zurück. Das IBB zählt zu den größten und erfolgreichsten privaten Bildungsanbietern Deutschlands und setzt die virtuelle Lehre mit innovativen Online-Lernszenarien bereits seit einem Jahrzehnt erfolgreich im Bereich der Erwachsenenbildung ein. Die langjährige Erfahrung mit zukunftsweisenden digitalen Plattformen kommt nun auch Studierenden zugute: Sie profitieren von einer hochmodernen und gleichzeitig bewährten virtuellen Lernumgebung, die effektives und effizientes Studieren mit individuellen Freiräumen  und örtlicher Flexibilität ermöglicht. Das Studium kann bei Bedarf auch in Teilzeit durchgeführt werden und hält damit organisatorische Freiräume offen – zum Beispiel bei beruflichen oder familiären Verpflichtungen.


Chancen:

Unendliche Möglichkeiten: Arbeitsfelder nach dem Studium

IT-Spezialisten stehen viele Berufsmöglichkeiten offen. Ein Bachelor of Science in der Vertiefungsrichtung Software Engineering eröffnet Absolventen ein interessantes Tätigkeitsspektrum in großen internationalen Unternehmen und in kleinen mittelständischen Betrieben. Typische Branchen für einen Software Engineer sind EDV/IT, Verkehr/Transport/Logistik, Handel, Unternehmensberatung, öffentliche Verwaltung, Automobil- und Maschinenbau, Game- und App-Entwicklung. Außerdem zählen Unternehmen aller Branchen mit Bedarf an IT-Lösungen für Organisation, Produktion oder Management zu den potenziellen Arbeitgebern. Auch Arbeiten in der Selbstständigkeit sind möglich, zum Beispiel in der IT-Anwendungsberatung, Software-Entwicklung oder Programmierung.

Ein Bachelor of Science in der Vertiefungsrichtung Information Security bereitet die Studierenden auf eine Tätigkeit in besonders datenintensiven Bereichen vor: Finanzdienstleistungen und Banken, Versicherungen, Anbieter von Online-Bezahlsystemen, Unternehmensverwaltung und -beratung, öffentliche Verwaltung, Behörden und Polizei, IT-Beratung mit Schwerpunkt auf Security-Projekte, IT-Dienstleistungen im Bereich System- und Infrastrukturentwicklung sowie Unternehmen aller Branchen mit Bedarf an IT-Lösungen und speziellen Security-Anforderungen.


Ihr Weg zum Studium

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie Opens internal link in current windowhier.